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Berliner Schüler*innen bauen Interkulturelle Beziehungen auf - Bridging Cultures 2016 Kickoff

15. September 2016

Im aktuellen politischen Klima, wo es immer wieder zu Reibungen, kulturellen Konflikten und Spannungen kommt, ist ein global orientiertes und kulturell geschärftes Verständnis der Welt, essentiell. Auch ist es ein wichtiger Weg Vorurteile und Stereotype abzubauen. Dies ist besonders wichtig für die Jugend von Deutschland, denn sie ist u.a. die Generation der zukünftigen Führungskräfte des Landes.

Letzte Woche traten wir unser siebtes jährlich stattfindende "Bridging Cultures" Projekt an, mit dem Ziel, kulturelle Vorurteile abzubauen. Die Schüler*innen, die in diesem Jahr an Bridging Cultures teilnehmen, werden zwei Tage lang eine Verbindung zwischen der deutschen Kultur und der unserer panamaischen, lesothischen und indonesischem Trainer*innen herstellen sowie eine Vielzahl von Entwicklungsproblemen mit ihnen diskutieren.

Trainerin Paola Salas Paredes, Politologin aus Panama, erforscht mit den Schüler*innen die Panama Paper, politische Korruption und die Kultur der indigenen Bevölkerung des Landes. In einer entspannten Diskussion fragt sie die Gruppe, was der Weg zur Demokratie ist und was eine gute Führungskraft ausmacht.
Die zweite Gruppe befasst sich mit der Komplexität der Übertragung von HIV / AIDS und beleuchtet das Stigma welches Menschen mit dieser Krankheit behaftet. Darauf folgt eine Diskussion zum Thema Hunger und Armut mit Trainerin Mamolefi Teichmann aus Lesotho.
Trainer Defbry Margiansyah, aus Indonesien, führt die dritte Gruppe in eine eingehende Diskussion über die wachsende Ungleichheit in Indonesien sowie die grundlegenden Herausforderungen für Ozean-basierte Entwicklung.

"Ich hoffe, dass dieses Programm das Bewusstsein der Schüler*innen schärft und sie ermutigt darüber nachzudenken, was sie tun können, um Lösungen für aktuelle Probleme zu entwickeln", sagt Mamolefi Teichmann über Bridging Cultures.

Neben den Herausforderungen der Entwicklung in Lateinamerika, Afrika und Asien besprachen die Schüler*innen kulturelle Unterschiede und Ungleichheiten, die in Deutschland zu sehen sind, sowie ihre Reaktion darauf. Da diese Themen oft intensive Diskussionen hervorrufen und Schüler*innen auffordern ihr Weltbild in Frage zu stellen, legen wir großen Wert auf diesen kulturellen Austausch. Mit viel Spaß teilen die Schüler*innen Lieblingsaspekte der deutschen Kultur mit den panamaischen, lesothischen und indonesischen Referent*innen sowie einige typisch deutsche Leckereien, wie Spekulatius! Obwohl die Ländergruppen in erster Linie länderspezifische Themen diskutieren, besprechen sie doch auch den Zusammenhang zwischen diesen Themen und Globalisierung sowie den Sustainable Development Goals an.
Am Ende des Workshops kommen alle zusammen um Lösungsansätze zu präsentieren und stellen dies mit ihren Mitschüler*innen durch z. B. kreative (und urkomische!) Sketche und Kurzfilme dar.

Ein großer Dank an alle, die am diesjährigen Bridging Cultures Projekt teilnehmen.




Gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst.
Gefördert durch die Berliner Landeszentrale für politische Bildung ,Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit, Katholischer Fonds .

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